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Immunsystem stärken mit Vitamin C-Hochdosis-Infusionen

Achten Sie grundsätzlich auf eine ausreichende Versorgung mit Vitamin D, Zink und Selen für Immunsystem. Darüberhinaus gibt es

Viele gute Gründe für eine Vitamin C-Hochdosisinfusion

Vitamin C ist eines der wichtigsten Antioxidantien für den menschlichen Körper. Es wirkt antientzündlich und ist an vielen biochemischen Reaktionen und Schutzmechanismen beteiligt. Vitamin C ist wichtig für das Immunsystem, aber auch die Kollagenbildung. Die tägliche empfohlene Aufnahme von 100 mg Vitamin C ist hierfür oftmals nicht ausreichend.

Tiere können in Stresssituationen mehrere Gramm (!) Vitamin C produzieren. Dem Menschen ist diese Fähigkeit im Laufe der Evolution verlustig gegangen.

Daher macht es Sinn, in besonderen Belastungssituationen (Infekte, Immunschwäche, Stress) Vitamin C in Hochdosen von mehreren Gramm (nicht Milligramm!) intravenös zu verabreichen.

Wenn Sie Ihrem Immunsystem etwas Gutes tun wollen, stärken Sie es mit Vitamin C-Hochdosisinfusionen. 

Vitamin C  hilft zur schnelleren Überwindung von viralen und bakteriellen Infektionen und hilft generell bei allen sogenannten oxidativen Prozessen im Körper, bei denen es zur vermehrten Entstehung von freien Radikalen kommt. Hierzu gehört jegliche Art von körperlichem oder geistigem Stress – von Umweltbelastungen, chronischen Entzündungen und schwerwiegenden Erkrankungen ganz zu schweigen. 

Auch um sich gegen Viren, wie z.B. Corona zu schützen, ist eine Stärkung des Immunsystems mittels Vitamin C-Hochdosisinfusionen sinnvoll.

Erste klinische Studien zur Wirksamkeit von Vitamin C bei Coronavirusinfektionen laufen – Mehr unter   http://orthomolecular.org/resources/omns/index.shtml

Es gibt mehrere Studien, die belegen, dass der intravenöse Einsatz von Vitamin C-Hochdosen sich positiv auf den Krankheitsverlauf auswirkt. Vitamin C scheint einerseits die Virusreplikation zu hemmen, aber auch den Verlauf  des Acute Respiratory Distress Syndromes (ARDS), also die akuten Atemprobleme, die zu einer Behandlung auf einer Intensivstation führen, günstig zu beeinflussen. Mehr unter

Weiterhin gibt es Studien, die belegen, dass Vitamin C in Hochdosen, kombiniert mit weiteren Wirkstoffen, den Verlauf einer Sepsis („Blutvergiftung“) günstig beeinflussen kann. Mehr unter
Vitalstoffmedizin René Gräber

Eine Behandlung einer COVID-19-Infektion ist uns Heilpraktikern zwar untersagt, jedoch belegen die o.g. Forschungsansätze die Sinnhaftigkeit von Vitamin C-Hochdosisinfusionen in der Prophylaxe und zur generellen Stärkung des Immunsystems.

Wie wirkt intravenöses Vitamin C?

Vitamin C wirkt in der Zelle (intrazellulär) und in allen Geweben und Körperflüssigkeiten um die Zelle (extrazellulär). Da Vitamin C wasserlöslich ist, erreicht es alle Körpergewebe und durchspült diese. Ein Zuviel an Vitamin C wird einfach über die Nieren ausgeschieden.

Es sind keinerlei Unverträglichkeitsreaktionen auf Vitamin C bekannt, da es sich um ein essentielles Vitamin handelt, das der Körper benötigt, um seine normalen Funktionen zu erfüllen. Ein Mangel an Vitamin C hingegen resultiert in der Erkrankung Skorbut.

Indikationen / Anwendungsmöglichkeiten:

  • Angst- und Panikstörungen (Serotonin- und Noradrenalinbildung benötigen Vitamin C)
  • Asthma, Allergien (Vitamin C senkt Histamin)
  • Arthrose (Vitamin C ist wichtig für die Bildung von Knorpeln, Gelenken und Bändern, Hyaluronsäure)
  • Auge: AMD, Glaukom, Katarakt, Retinopathien (Vitamin C ist durchblutungsfördernd und entzündungshemmend)
  • Bestrahlungen (Vitamin C-Infusionen begleitend im Abstand von mind. 2 Tagen)
  • Bindegewebsschwäche (Kollagenbildung)
  • Burnout (Cortisolmangel – Vitamin C ist wichtig  für die Cortisolbildung)
  • Chemotherapie (begleitend im Abstand von mind. 2 Tagen)
  • Depression (Neurotransmitter benötigen Vitamin C)
  • Eisenmangel (Vitamin C befördert die Aufnahme von Eisen)
  • Endokrinologisch: Schilddrüsenfunktion; Diabetes /HbA1c (erhöhter Bedarf an Vitamin C)
  • Entgiftung (Vitamin C aktiviert Leberenzyme)
  • chronische Entzündungen
  • Fettstoffwechsel (Vitamin C befördert den Abbau von Cholesterin zu Gallensäuren und aktiviert den Fettstoffwechsel)
  • Fissuren, Fisteln (Entzündungshemmung, Gewebsheilung)
  • Für die Gefäße: Arteriosklerose, Hypertonie, Mikroangiopathien, Retinopathien
    (Vitamin C fördert die Durchblutung und hemmt die Thrombozytenbildung)
  • Für’s Gewebe: Bei Gewebsblutungen, Bindegewebsschwäche, Parodontose; M. Sudeck
  • Hauterkrankungen (Ekzeme etc.)
  • Hormonstörungen (Vitamin C ist wichtig für die Hormonbildung)
  • Infektionen (grippale, virale und bakterielle Infekte)
  • Krebs (Vitamin C zum Abbau der oxidativen Belastung im Körper, auch begleitend zur Chemotherapie und/oder Bestrahlung)
  • Leistungssport (oxidativer Stress)
  • Magendarmtrakt: Magengeschwüre, Gastritis ; entzündliche Darmerkrankungen
  • Nervenschmerzen / Neuralgien
  • Osteoporose (Vitamin C befördert den Knochenaufbau)
  • Paradontose (Vitamin C zur Gewebsbildung)
  • Rauchen (verdoppelt den Vitamin C-Bedarf)
  • Regeneration von Vitamin E (erst Vitamin C verhindert, daß die Abbauprodukte von
    Vitamin E toxisch werden können)
  • Rheumatoide Arthritis (entzündungshemmend)
  • Schleimhautaufbau
  • Silent Inflammation (oxidativer Stress)
  • Stress, physischer wie psychischer
  • Wundheilungsstörungen